Von runden Dörfern und schönem Landleben

Das Wendland ist berühmt für seine Rundlingsdörfer. Die Haupthäuser mit ihren oft schön verzierten Giebeln stehen im Kreis rund um den Dorfplatz, während sich dahinter die Höfe und Felder wie ein Keil ausstrecken. 19 besonders gut erhaltene, sehenswerte Rundlingsdörfer wurden als Kernzone der „Kulturlandschaft Rundlinge im Wendland“ für ein UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen.

Viele der Rundlinge sind im Laufe ihrer Geschichte durch Großbrände zerstört worden. Hauptgrund für die verheerenden Brände waren die Reetdächer. Zwar bot es einen sicheren Schutz vor Regen und Wind, aber im Sommer trocknete das Reet oft aus. Dann reichte ein einziger Funke und die Dächer brannten innerhalb kürzester Zeit lichterloh. Noch heute erinnern die Spruchbalken an den wiedererrichteten Häusern an diese Brandkatastrophen: „Erbaue, was zerstöret und was die Gluth verheeret“.

In Lübeln, dem wohl bekanntesten Rundling, ist ein Rundlingsmuseum untergebracht. Im Freilichtmuseum wird das Leben vor 150 Jahren in einem sehr lebendigen Rundgang präsentiert. In den historischen Handwerkstätten arbeiten wie damals Schmied, Bäcker oder Weberinnen, und in Ausstellungen bekommen Sie jede Menge zusätzliche Informationen über die Geschichte der Rundlinge.

In der Vorhalle des Museums befindet sich außerdem ein kleiner Laden, in dem Wendländische Kunsthandwerker ihre Werke verkaufen.

TIPP
Informationen, Reservierungen, Rad- und Wanderkarten
i.wend Gästeinformation im Wendland, Amtshof 2a, 29439 Lüchow(Wendland), Tel. 05841-9 74 73 86,
info@region-wendland.de

Informationen per Mouseclick
www.rundlingsmuseum.de
www.wendland-hautnah.de
www.rundlingsverein.de
www.rundlingsdorf.de
www.region-wendland.de
www.kanustation-gartow.de

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